1951 Laut vorliegenden Listen wurden die ersten Vereinsbeiträge von 2,– DM pro Halbjahr 1951 eingesammelt. Am 22. Januar 1951 fand laut vorliegenden Aufzeichnungen die erste Generalversammlung nach dem Krieg statt. An der Versammlung nahmen zehn Vereinsmitglieder teil. Der Kassenbestand betrug zu diesem Zeitpunkt 40,85 DM. Dem Kassierer wurde einstimmig Entlastung erteilt. 1. Vorsitzender wurde Karl Cordes, 2. Vorsitzender Wilhelm Gillner, 1. Kassierer Georg Pieper, 2. Kassierer Georg Suhr, Schriftführer Georg Punke, Schießwarte Karl Oeltjen und Arthur Urban. Selbstverständlich wurde auch ein Festausschuss bestimmt; diesem gehörten Heinrich Suhr, Heinrich Punke, Hermann Punke und Johannes Gorath, Friedrich Carstensund Johann Suhr an. Beschlossen wurde ebenfalls, dass wie bisher am 1. und 2. Pfingsttag das Schützenfest stattfinden soll. Am 29. Mai 1951 wurde auch der erste Nachkriegsschützenkönig ausgeschossen. Die Bedingungen wurden wie folgt festgelegt: fünf Schuss freihand, fünf Schuß aufgelegt. Geschossen wurde auf eine 12-er Ringscheibe, wie die vorliegenden Ergebnisse nachweisen. An dem Königsschießen nahmen 18 Mitglieder teil. Sieger wurde mit 105 Ringen, 52 frei und 53 aufgelegt, Bernhard Schlombach. Er war somit erster Nachkriegskönig. 2. und laut Aufzeichnung 1. Vizekönig war Dr. Günter Bandilla mit 104 Ringenund. 2. Vizekönig Arthur Urban mit 99 Ringen.